Familie & Kinder
Auswandern mit Kindern (2 und 6) nach Australien

Wir wandern in diesem Sommer mit unseren zwei Kindern (6 und 2 Jahre) nach Australien aus, genauer gesagt in die Region Byron Bay / Northern Rivers. Dieser Beitrag beschreibt, wie wir Joris und Linnea auf diesen großen Schritt vorbereitet haben, und wie es dann wirklich gelaufen ist. Was funktioniert hat, was schwierig war, welche Fragen ein 6-Jähriger stellt und wie wir damit umgehen. Unsere Erfahrung. Für Familien die Ähnliches planen, oder sich fragen ob sie verrückt wären es zu tun.
Zum Einordnen
Unsere Auswanderung in Zahlen
6 und 2
Jahre alt sind unsere Kinder
~1 Jahr
hat Joris von der Idee bis zum Abflug davon gehört
5 Wochen
sind Papa und Kinder getrennt
Februar 2027
hat Joris seinen ersten australischen Schultag
Warum wir das unseren Kindern "antun"
Ich höre die Frage schon: "Warum reißt ihr eure Kinder aus ihrem gewohnten Umfeld?"
Die ehrliche Antwort: Weil wir glauben, dass es langfristig das Richtige für sie ist. Und weil wir merken, wie sehr uns Deutschland gerade runterzieht.
Das klingt hart. Ist es auch.
Sieben Jahre habe ich ein Restaurant betrieben. Die Sommer waren besonders brutal, ich war quasi nicht zuhause. Das hat die Kinder betroffen, auch wenn sie es nicht direkt gesagt haben. Die Frage, ob wir weiter so viel Familienzeit für das Restaurant opfern wollen, wurde in der zweiten Jahreshälfte 2025 immer drängender. Jetzt, wo das Restaurant geschlossen ist, merke ich erst richtig was wir verpasst haben.
Was wir uns für die Kinder erhoffen
Mehr Verbundenheit zur Natur. Das Leben findet in Australien draußen statt, eigentlich das ganze Jahr über. Nicht nur am Wochenende wenn das Wetter passt, sondern als Normalzustand.
Gut gelaunte Menschen um sie herum. Wir haben das Gefühl, dass die Stimmung in Deutschland immer schlechter wird. Leute sind oft schlecht gelaunt, ärgern sich über alles Mögliche. Das merken wir in unserem Alltag, und es zieht Lucy und mich runter, was sich dann auf die Kinder überträgt.
In Australien ist auch nicht alles toll. Viele Gespräche sind oberflächlicher als hier. Aber die Grundstimmung, vor allem in der Region wo wir hinwollen, ist einfach positiver.
Weniger Sorge um die Zukunft. Nicht nur innenpolitisch, auch außenpolitisch sehen wir viele Dinge in Deutschland schlechter werden. Gerade was Perspektiven für die Kinder betrifft. Das mag dramatisch klingen. Aber es ist ein ehrlicher Grund.

Wie wir das Thema eingeführt haben
Unser Ansatz war: Keine große Ankündigung, sondern langsames Einweben in den Alltag.
Da Lucy und ich viel über die Auswanderung sprechen, ist das Ganze ganz von allein Thema geworden. Anfangs nur wenn wir allein waren. Aber irgendwann wurde es auch im Familienalltag präsent.
Timeline: Am Ende hat Joris fast ein Jahr lang davon gehört, bevor es wirklich losging. Ein gradueller Prozess statt einem einzigen großen Gespräch.
Das hat Vor- und Nachteile. Vorteil: Kein Schock, keine plötzliche Überforderung. Nachteil: Die Ungewissheit zieht sich. Aber für uns war das der richtige Weg.
Joris (6): Er versteht es – und das macht es kompliziert
Joris wird im November sieben, den Geburtstag feiert er schon in Australien. Als wir ihm das gesagt haben, war seine Reaktion typisch Kind: Er freut sich, weil er endlich mal im Sommer Geburtstag hat.
Aber es war nicht nur Vorfreude.
Es war ein Prozess, kein Moment
Den einen Moment, wo er es "kapiert" hat, gab es nicht. Es war eher ein langsames Realisieren über Wochen und Monate. Er freute sich auf das Abenteuer, aber man merkte ihm auch an, dass eine gewisse Last aufkam.
Wie sich das zeigte: Er wurde deutlich anhänglicher. Normale Dinge wie morgens in den Kindergarten gehen waren plötzlich schwieriger, obwohl er eigentlich gerne hinging und vorher alles gut war. Er wollte nicht mehr so viel weg aus unserer Nähe.
Das war anstrengend. Aber auch verständlich. Sein ganzes kleines Leben veränderte sich gerade, und er spürte das.
Was wir ihm gezeigt haben
Wir haben ihm viele alte Fotos von uns aus der Zeit gezeigt, als wir selbst in Byron Bay gelebt haben. Dazu aktuelle Videos wie es dort aussieht. Wir haben über die Tierwelt gesprochen, die Pflanzen, die Bäume.
Dabei muss man natürlich aufpassen, die Erwartungen nicht zu hoch zu stecken. Im Endeffekt führen wir dort auch ein ganz normales Leben mit ganz normalem Alltag. Nicht jeder Moment ist ein Abenteuer. Das haben wir versucht ihm zu vermitteln.
Von "Warum erst so spät?" bis zum eigenen Plan
Im April, drei Monate vor dem Abflug, kam der Moment, der uns gezeigt hat wie weit er inzwischen war. Wir sagten ihm, dass es in drei Monaten losgeht. Seine Antwort:
Warum erst so spät?
Aus der anfänglichen Unsicherheit war Vorfreude geworden.
An Pfingstmontag, gut vier Wochen vor dem Abflug, haben wir über "in zehn Jahren" gesprochen. Da hat er gemerkt: In zehn Jahren leben wir ja in Australien, gar nicht mehr in Deutschland. Seine Reaktion, wörtlich: "Okay, ist ein bisschen komisch, aber ich möchte dann auf jeden Fall viel mit meinem Freund telefonieren."
Er hält das Distanz-Thema selbst aus und denkt aktiv Lösungen mit. Mehr können wir uns von einem 6-Jährigen nicht wünschen.
Die Frage die uns getroffen hat
Irgendwann fragte Joris: "Kommt dann keiner mehr zu meinem Geburtstag?"
Das hat gesessen.
Wir haben ihm gesagt, dass wir natürlich trotzdem mit allen reden werden. Dass es von allen Geschenke geben wird. Aber auch ehrlich: Dass wir anders und eingeschränkter feiern werden als hier. Dafür werden wir an dem Tag tolle Sachen zu viert erleben.
Keine Lüge, kein Schönreden. Aber auch kein Drama.
Die Fragen die er seitdem stellt
Joris stellt viele Fragen. Manche praktisch, manche emotional. Die drei, die uns am meisten beschäftigt haben, kannst du hier umdrehen, so wie wir sie beantwortet haben:
Kommt dann keiner mehr zu meinem Geburtstag?
Unsere Antwort:
Wir reden trotzdem mit allen. Es gibt von allen Geschenke. Aber wir feiern anders und eingeschränkter als hier. Dafür erleben wir an dem Tag tolle Sachen zu viert.
Kann Oma und Opa uns besuchen?
Unsere Antwort:
Ja, können sie. Und sie planen es auch schon.
Haben die da auch meinen Lieblingsladen?
Unsere Antwort:
Nicht genau den. Aber ähnliche Sachen.
Dazu kommen laufend Fragen über Tiere, über das Meer, über sein zukünftiges Zimmer.
Was wir gelernt haben: Ehrlichkeit funktioniert besser als Schönreden. Wenn wir sagen "das wissen wir noch nicht genau", akzeptiert er das. Kinder merken wenn man ihnen etwas vormacht.
Linnea (2): Zu klein zum Verstehen, trotzdem dabei
Linnea ist zwei. Sie versteht die Komplexität des Ganzen natürlich noch nicht. Für sie ist wichtig, dass Mama, Papa und Joris dabei sind. Der Rest ist abstrakt.
Trotzdem wurde sie komplett mit einbezogen. Sie hat auch Bilder gezeigt bekommen, saß dabei wenn wir über Australien sprachen, hörte die Gespräche mit.
Englisch lernen: StudyCat statt Vokabellisten
Joris lernt seit dem Frühjahr 2026 Englisch. Nicht mit Vokabellisten oder Unterricht, sondern spielerisch: über eine Kinder-Lern-App (wir nutzen StudyCat) und einfache englische Sätze, die wir in den Alltag eingebaut haben. Kein Druck, kein Zwang.
Wie das genau aussieht, welche App wir nutzen, was sie kostet, wie wir mit Linnea (2) umgehen und was uns beim Thema Sprache wirklich Sorgen macht, haben wir in einem eigenen Beitrag ausführlich aufgeschrieben: Kinder sprachlich auf Australien vorbereiten: Englisch lernen ohne Druck.
Schule in Australien: unser Stand
Eine Frage fehlt bis hierhin komplett: die Schule.
Der für uns wichtigste Fakt: Das australische Schuljahr beginnt erst nach dem Sommer, Ende Januar. Joris startet deshalb erst 2027 in die Schule, nicht mitten im Schuljahr als der Neue, der die Sprache noch nicht kann. Bis dahin hat er ein halbes Jahr Zeit, im Alltag anzukommen und Englisch aufzuschnappen.
Ein Detail, das wir selbst erst beim Nachschauen kapiert haben: Term 1 beginnt für unsere Region (NSW, Eastern Division) am 28. Januar 2027. Die ersten Tage sind aber Vorbereitungstage für die Lehrer, an denen die Kinder nicht in die Schule kommen. Der erste echte Schultag ist damit der 3. Februar 2027 (Termine des NSW Department of Education, einzelne Schulen können abweichen). Wer aus Deutschland plant, sollte das wissen: Der halbe Januar ist hier noch Sommerferien.
Lucy ist in den ersten Monaten primär bei den Kindern. Die Betreuung für Linnea ist noch nicht final geklärt, das gehört zu den Dingen, die wir vor Ort regeln.
Mehr können wir zur Schule noch nicht sagen, wir haben schlicht noch keine Erfahrung gemacht. Sobald die Anmeldung und der Schulstart durch sind, bekommt das Thema hier einen eigenen Beitrag.
Die Reaktionen aus dem Umfeld
Die Reaktionen auf unsere Auswanderung waren gemischt. Sehr gemischt.
Was wir oft gehört haben
- "Ihr nehmt den Kindern die Großeltern weg."
- "Das ist eine überstürzte und unüberlegte Entscheidung."
- "Ihr schafft das gar nicht ohne Familie."
- "Ihr habt uns nicht mit einbezogen."
- "Wir haben immer versucht, euch hier alles zu ermöglichen. Das Verhalten ist undankbar."
Das sitzt. Vor allem der Vorwurf der Undankbarkeit.
Die Ironie: Am Ende haben wir das mehr als ein Jahr lang geplant. Überstürzt war es definitiv nicht. Aber das sehen nicht alle so.
Was hilft
Manche reagieren anders. Verständnisvoll. Freuen sich mit uns, auch wenn sie traurig sind.
Wir haben beide Familien gebeten, sensibel mit dem Thema umzugehen, vor allem vor Joris. Nicht ständig "ihr geht ja bald weg" erwähnen. Das klappte mal besser, mal schlechter.
Ich habe meinen Eltern ehrlich gesagt erst recht spät von unserem Plan erzählt, weil ich Angst vor der Reaktion hatte. Die war dann doch besser als befürchtet. Natürlich würden sie es sich anders wünschen. Aber sie versuchen, damit positiv umzugehen.
Was wir Joris nicht gesagt haben
Wir haben Joris nicht gesagt: "Wenn es nicht klappt, kommen wir zurück."
Wir haben ihm aber auch nicht gesagt, dass es ein Abschied für immer ist.
Beides wäre zu radikal. Die Option zurückzukommen halten wir für uns offen, aber auch erst wenn es wirklich nicht funktioniert, und nicht nach ein paar schwierigen Monaten. Wir wollen uns mindestens 1-2 Jahre Zeit geben.
Vor Joris sieht der Plan so aus wie er ist: Wir wollen uns dort ein Leben aufbauen. Punkt.
Der Abschied: so war er wirklich
Bis hierhin war alles Vorbereitung. Ab jetzt ging die Reise los.
Am 23. Juni war es so weit: mein Abflug, fünf Wochen vor dem Rest der Familie. Der versetzte Start war geplant, damit ich vor Ort ankommen und die erste Unterkunft regeln kann, bevor Lucy und die Kinder landen.
Verabschiedet haben wir uns nicht am Flughafen, sondern am Essener Hauptbahnhof. Dienstag früh, bevor Lucy die Kinder zu Kindergarten und Tagesmutter brachte. Wir hatten vorher abgesprochen, den Abschied so normal und emotionsarm wie möglich zu halten, damit die Kinder es besser verkraften. Kein großes Drama am Gate, sondern: "Wir sehen uns ja in fünf Wochen."
Fotos gemacht, lange Umarmung, das war's.
Für die Kinder hat das funktioniert. Für Lucy und mich war es schwer, aber wir haben es uns gegenseitig nicht anmerken lassen.

Fünf Wochen ohne Papa
Wie erleben ein 6-Jähriger und eine 2-Jährige fünf Wochen Trennung vom Papa, mitten im Auswanderungs-Stress? Kurzfassung: besser als wir.
Der Rhythmus, der sich eingespielt hat: Die Kinder rufen morgens direkt nach dem Aufwachen per Videocall an. Gemeinsames Frühstück mit laufendem Handy, sie in Essen, ich in Byron Bay. Abends ruft Lucy noch mal allein an, wenn die Kinder schlafen.
In Deutschland kam eine Hitzewelle mit fast 40 Grad, die Kinder waren tagsüber viel bei Oma am Pool. Super glücklich und entspannt, gut abgelenkt. Das hat es allen leichter gemacht, auch mir am anderen Ende der Welt.
Und trotzdem: Joris fragte öfter, wie lange es noch dauert. Er kreuzte mit Lucy die Tage bis zum Abflug auf einer Tafel ab, und stellte nach den ersten Tagen fest, dass erst vier abgekreuzt waren, obwohl es sich viel länger anfühlte. Diese Tafel ist für mich das Bild dieser fünf Wochen.
Und ich? Ich hatte insgeheim erwartet, dass die Zeit allein auch mal eine Pause von den Kindern ist. Das Gegenteil war der Fall. Allein einschlafen, allein aufwachen, allein essen: Das Alleinsein hat mir vor allem gezeigt, wie sehr die drei mein Zuhause sind. Schön und traurig zugleich.
Unsere Zwischenbilanz
Ist es egoistisch, mit Kindern auszuwandern?
Vielleicht. Ein bisschen. Wir machen das auch für uns, nicht nur für die Kinder.
Aber wir glauben, dass es auch für Joris und Linnea langfristig das Richtige ist. Mehr Natur, mehr Leichtigkeit, mehr gemeinsame Zeit. Weniger von dieser schweren Stimmung die uns in Deutschland runtergezogen hat.
Joris wird das eines Tages anders sehen als wir. Vielleicht wird er dankbar sein. Vielleicht wird er sauer sein, dass wir ihn von seinen Freunden getrennt haben. Wahrscheinlich beides, je nach Lebensphase.
Was wir ihm mitgeben wollen: Dass man sein Leben so gestalten kann, wie man es sich vorstellt. Nicht wie andere es erwarten.
Nach fünf Wochen allein weiß ich dazu mehr als im April: Ohne die drei ist das hier nur ein schöner Ort.
Stand: 27. Juli 2026. Ich bin in Byron Bay, Lucy und die Kinder sind am 26. Juli losgeflogen. Wie die Ankunft und die ersten gemeinsamen Wochen laufen, schreiben wir hier rein, sobald wir sie erlebt haben.
Dieser Beitrag beschreibt unsere persönliche Erfahrung. Jede Familie ist anders, jedes Kind reagiert anders. Was bei uns funktioniert muss nicht für euch passen. Das hier ist kein Ratgeber, sondern ein Bericht.
Häufig gestellte Fragen
Warum wandert eine Familie mit kleinen Kindern nach Australien aus?
Drei Hauptgründe: Mehr Verbundenheit zur Natur (das Leben findet in Australien draußen statt), eine grundsätzlich positivere Stimmung im Alltag, und weniger Sorge um Zukunftsperspektiven. Wir glauben, dass es langfristig das Richtige für Joris und Linnea ist, auch wenn wir uns eingestehen, dass wir das auch für uns selbst machen.
Wie reagiert ein 6-jähriges Kind auf die Auswanderung?
Es gab nicht den einen Moment, wo das Kind es „kapiert", es war ein langsames Realisieren über Wochen und Monate. Joris wurde in der Vorbereitungszeit deutlich anhänglicher, wollte weniger weg aus unserer Nähe. Später kam echte Vorfreude dazu: Auf die Info, dass es in drei Monaten losgeht, fragte er „Warum erst so spät?". Was funktioniert hat: ehrliche Antworten statt Schönreden.
Wie lernen Kinder vor dem Auswandern Englisch?
Wir haben die App StudyCat genutzt, kleine Mini-Games, kein Zwang. Joris merkt sich die Wörter erstaunlich schnell. Zusätzlich: beim Autofahren englische Lieder analysieren, gelegentlich Fragen auf Englisch stellen mit Wörtern die er kennt. Kein Vokabel-Drill, sondern Neugier nutzen. Tiefer ins Thema: Kinder sprachlich auf Australien vorbereiten: Englisch lernen ohne Druck.
Was sagen Familie und Freunde zur Auswanderung mit Kindern?
Die Reaktionen waren sehr gemischt. Häufig: „Ihr nehmt den Kindern die Großeltern weg", „Das ist eine überstürzte Entscheidung", „Ihr schafft das nicht ohne Familie". Andere reagierten verständnisvoll und planen schon den ersten Besuch. Was half: beide Familien bitten, sensibel mit dem Thema umzugehen, vor allem vor den Kindern.
Wann ist die Familie nach Australien geflogen?
Christian ist am 23. Juni 2026 vorgeflogen und am 25. Juni in Brisbane gelandet, weiter nach Byron Bay in der Northern Rivers Region, NSW. Lucy ist mit Joris (6) und Linnea (2) am 26. Juli 2026 gefolgt. Der versetzte Abflug gab Christian Zeit, vor Ort anzukommen und die erste Unterkunft zu regeln. Wie wir das Visum 186 planen, steht im 186-Visum-Artikel, die Kosten-Aufstellung findest du im Kosten-Guide.
Wann kommt ein 6-jähriges Kind in Australien in die Schule?
Das australische Schuljahr beginnt Ende Januar, nach den Sommerferien. In NSW (Eastern Division) startet Term 1 2027 am 28. Januar, die ersten Tage sind allerdings Vorbereitungstage für Lehrer ohne Schüler. Der erste echte Schultag ist der 3. Februar 2027. Joris startet deshalb erst 2027 in die Schule. Bis dahin ist Lucy primär bei den Kindern; die Betreuung für Linnea (2) ist noch nicht final geklärt.
Ist es egoistisch, mit Kindern auszuwandern?
Vielleicht, ein bisschen, wir machen das auch für uns. Aber wir glauben, dass es auch für die Kinder langfristig das Richtige ist: mehr Natur, mehr Leichtigkeit, mehr gemeinsame Zeit. Die fünf Wochen allein in Australien haben mir vor allem eins gezeigt: wie sehr die Familie mein Zuhause ist.
Hinweis: Dieser Artikel basiert auf unseren persönlichen Erfahrungen und stellt keine Rechts- oder Migrationsberatung dar. Für verbindliche Informationen wende dich an die zuständigen Behörden oder einen qualifizierten Berater.
Zuletzt aktualisiert: 27.07.2026
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