Wir haben sieben Jahre ein Restaurant betrieben, zwei Jahre lang unser eigenes Gemüse angebaut, und dann entschieden: Wir fangen nochmal von vorne an. In Australien.
Wir haben uns vor rund zehn Jahren kennengelernt, wenige Monate bevor Christian für seine Koch-Ausbildung nach Australien ging. Lucy hat sich spontan entschieden, mitzukommen, und aus dem geplanten einen Semester wurden zwei. Ohne diese eine Spontan-Entscheidung gäbe es weder die Beziehung noch die Kinder, noch das, was du gerade liest.
Die konkrete Auswanderungs-Entscheidung fiel Anfang September 2025. Das zweite Selbstversorgungs-Feld musste abgerissen werden, im Hintergrund lief längst die Frage, ob das Restaurant so weitergehen soll. Beide Linien sind an einem Tag zusammengelaufen. Nicht hintereinander, gleichzeitig. Restaurant schließen, nach Australien zurück, mit den Kindern dieses Mal.
Wir dokumentieren für uns, unsere Familie und glauben, dass andere das auch gerade durchmachen. Die gleichen Fragen, die gleichen Ängste, die gleichen Excel-Tabellen um drei Uhr nachts. Wenn unsere Erfahrung jemandem hilft eine bessere Entscheidung zu treffen, dann hat sich das gelohnt.
Hinweis zum Weg: Wir reisen mit Tourist-Visum (eVisitor 651) ein und suchen erst vor Ort einen Sponsor für das Visum 186. Steht in drei Monaten kein Sponsor, fliegen wir zurück. Das ist eine bewusste Wette, keine Empfehlung. Warum wir den Weg trotzdem gehen.
Was eine vierköpfige Familie wirklich braucht. Flüge, Visum, Versicherung, erste Monate vor Ort. Mit echten Zahlen, nicht Schätzungen aus dem Netz.
Mit KindernVorbereitung, Sprache, Schule, Abschied. Was bei uns funktioniert hat und was wir unterschätzt haben.
Unser WegWie wir vom Restaurant über zwei abgerissene Selbstversorgungs-Felder zur Auswanderung gekommen sind. Die ganze Geschichte.